Next: 2.2 Darstellung von Funktionen
Up: 2. Funktionen auf Fl�chen
Previous: 2. Funktionen auf Fl�chen
Inhalt
Wie in Abschnitt 1.6 wollen wir zun�chst zwei
Bézierfl�chen
und
geometrisch glatt zusammensetzen. Die
beiden Fl�chenst�cke seien als Bézierfl�chenst�cke mit den
Kontrollpunkten
und
gegeben,
Wir nehmen an, da�
und
eine gemeinsame Randkurve
besitzen. Diese sei o.B.d.A. gegeben durch
f�r ![u \in [0,1].](img314.png) |
(2.3) |
Weiter seien auf den beiden Bézierfl�chen
und
zwei stetige differenzierbare
Abbildungen
gegeben mit
. Wir folgen nun dem Ansatz aus [Sey96], um
diese beiden Funktionen stetig differenzierbar zusammenzusetzen.
Abbildung 2.1 zeigt eine schematische Darstellung
dieser Situation.
Wenn (1.34) f�r
und
erf�llt ist, erhalten wir eine
l�ngs
geometrisch glatt zusammengesetzte Fl�che
. Unter
bestimmten Bedingungen an
und
erzeugen diese beiden
Funktionen eine stetig differenzierbare Funktion
mit
 |
(2.6) |
Da
und
die gemeinsame Randkurve
besitzen, mu�
f�r ![u \in [0,1]](img328.png) |
(2.7) |
gelten, damit
wohldefiniert ist. Aus der Stetigkeit von
und
und aus (2.7) folgt, da�
l�ngs
stetig
ist.
Abbildung 2.1:
Zusammensetzen von Funktionen auf Fl�chenst�cken
|
Wir suchen nun noch eine Bedingung f�r die Differenzierbarkeit von
l�ngs
. Dazu ben�tigen wir eine Parametrisierung
von
, die differenzierbar ist. Zun�chst werden wir eine stetig
differenzierbare Parametrisierung
f�r
angeben. Diese erhalten wir durch das Kombinieren von
und
. Wir
w�hlen dazu zwei stetig differenzierbare Transformationen
![t_i: [0,1]^2 -> A_i \subset [0,1]^2, i = 1, 2](img341.png) |
(2.8) |
mit
. Die Parametrisierung
sei dann �ber
 |
(2.9) |
gegeben. Nach (2.3) ist dies wohldefiniert.
Um die Transformationen explizit zu bestimmen, w�hlen wir
. Daraus
folgt
![t_2(u,0) = t_1(u,0) = [u; 1/2].](img345.png) |
(2.10) |
Aus der stetigen Differenzierbarkeit von
folgt
Aus (2.10) folgt
 |
(2.14) |
mit den Funktionen
und
f�r die partiellen Ableitungen von
nach
. Damit gilt
 |
(2.15) |
Dies in (2.13) eingesetzt ergibt
 |
(2.16) |
Hieraus erhalten wir die Gleichungen
Aus (2.3) folgt sofort, da� (2.17) erf�llt
ist. Es bleibt also zun�chst die Gleichung (2.18). Setzt
man (1.34) ein, ergibt dies
 |
(2.19) |
 |
(2.20) |
Hieraus erh�lt man die Bedingungen
Dies bedeutet, da�
![Dt_2(u,0) = [1, -Phi(u); 0, -1/2Psi(u)].](img366.png) |
(2.23) |
Diese Bedingung wird z.B. erf�llt von
![t_2(u,v) = [u - v Phi(u); -v/2Psi(u)].](img367.png) |
(2.24) |
Nun k�nnen wir eine Bedingung f�r die Differenzierbarkeit von
herleiten. Dazu seien
f�r
mit
und
definiert. Es sei weiter
gegeben durch
 |
(2.25) |
Aus der Stetigkeit von
folgt
f�r
. Weiter soll
stetig differenzierbar sein,
d.h. es mu� gelten
Mit (2.23) folgt
Dies liefert die Gleichungen
(2.33) ist wegen (2.27) erf�llt und
aus (2.34) erh�lt man deshalb
 |
(2.35) |
Diese Bedingung stimmt formal mit der Bedingung (1.34) f�r
die geometrische Glattheit von Fl�chen �berein. Dabei ist zu beachten,
da�
und
dieselben Funktionen sind, die beim
Zusammensetzen der Fl�chenst�cke verwendet werden.
Next: 2.2 Darstellung von Funktionen
Up: 2. Funktionen auf Fl�chen
Previous: 2. Funktionen auf Fl�chen
Inhalt
Copyright © 1999-2002
Frank C. Langbein. All rights reserved.
Permission is granted to copy, distribute and/or modify this
document under the terms of the
GNU Free Documentation License, Version 1.1
or any later version published by the Free Software Foundation.
Contact: webmaster@langbein.org
URI: http://www.langbein.org/fileadmin/research/surfaces/diploma/HTML/node17.html